Woche 1 - Tag 2
Am zweiten Tag meines Praktikums stieg ich schon richtig in das Geschehen ein.
Zuerst lernte ich aber Frau B. kennen. Sie hielt sich am Montag nicht im Büro auf, da sie ihren Geburtstag feierte und laut Aussage meines Chefs erhält jeder Mitarbeiter an seinem Geburtstag einen freien Tag! Frau B. ist Bauzeichnerin und erstellt somit die Baupläne, inzwischen duzen wir uns auch.
Kaum war der Chef da, ging es dann aber auch schon los. Wir sprangen ins Auto und fuhren nach Gaildorf zum Schloss. Es handelte sich um ein Treffen zwischen Denkmalamt, Bauleiter, Statiker (etc.) zur Besprechung von weiteren Restaurationsmaßnahmen und einer Begehung des Schlosses zu diesem Zwecke. Für mich war es sehr spannend, dem beiwohnen zu dürfen.

Hier ein Blick auf das Schloss von dem Innenhof aus.
Und ein Details von den Wandbemalungen:

Als nächstes fuhren wir dann zum ehemaligen Siechen- und Armenhaus, das ebenfalls noch zu Gaildorf gehört. Dieser Fachwerkbau, welcher zu Anfang kaum mehr "auf den eigenen Beinen" stehen konnte, wurde von meinem Chef aufgekauft und immer wenn er einmal Freizeit findet, arbeitet er seitdem an diesem. Nach der Fertigstellung soll unter anderem sein Büro dort sein neues Zuhause finden.
Die Restaurierungsarbeiten sind schon weit fortgeschritten, dennoch gibt es noch eine Menge zu tun. So war die Begehung dieses Hauses besonders interessant für mich, denn Herr S. konnte mir unheimlich viel erzählen.
Zum Beispiel habe ich gelernt, dass die Tür zur Stube so niedrig gehalten wurde, damit man beim Betreten eine kleine Verbeugung machen musste. Unter anderem in Bayern ist es beispielsweise verbreitet, ein Jesuskreuz in der Stube an der Wand hängen zu haben. So verbeugte man sich nicht nur vor dem Herrn des Hauses..

Nicht nur die "neue" Dachdeckung erhielt das Haus dank des Sammelsuriums des Chefs aus alten Bauteilen, die er im Laufe der Jahre anhäufen konnte. Im Prinzip könnte er zu jedem Biberschwanz etwas sagen, wenn es denn nicht mehrere tausend wären und uns die Zeit dafür fehlt. Erst jetzt wird mir deutlich bewusst, wie erfahren dieser Fachpraktiker ist und was diese Erfahrung bedeutet..

Zuerst lernte ich aber Frau B. kennen. Sie hielt sich am Montag nicht im Büro auf, da sie ihren Geburtstag feierte und laut Aussage meines Chefs erhält jeder Mitarbeiter an seinem Geburtstag einen freien Tag! Frau B. ist Bauzeichnerin und erstellt somit die Baupläne, inzwischen duzen wir uns auch.
Kaum war der Chef da, ging es dann aber auch schon los. Wir sprangen ins Auto und fuhren nach Gaildorf zum Schloss. Es handelte sich um ein Treffen zwischen Denkmalamt, Bauleiter, Statiker (etc.) zur Besprechung von weiteren Restaurationsmaßnahmen und einer Begehung des Schlosses zu diesem Zwecke. Für mich war es sehr spannend, dem beiwohnen zu dürfen.

Hier ein Blick auf das Schloss von dem Innenhof aus.
Und ein Details von den Wandbemalungen:

Als nächstes fuhren wir dann zum ehemaligen Siechen- und Armenhaus, das ebenfalls noch zu Gaildorf gehört. Dieser Fachwerkbau, welcher zu Anfang kaum mehr "auf den eigenen Beinen" stehen konnte, wurde von meinem Chef aufgekauft und immer wenn er einmal Freizeit findet, arbeitet er seitdem an diesem. Nach der Fertigstellung soll unter anderem sein Büro dort sein neues Zuhause finden.
Die Restaurierungsarbeiten sind schon weit fortgeschritten, dennoch gibt es noch eine Menge zu tun. So war die Begehung dieses Hauses besonders interessant für mich, denn Herr S. konnte mir unheimlich viel erzählen.
Zum Beispiel habe ich gelernt, dass die Tür zur Stube so niedrig gehalten wurde, damit man beim Betreten eine kleine Verbeugung machen musste. Unter anderem in Bayern ist es beispielsweise verbreitet, ein Jesuskreuz in der Stube an der Wand hängen zu haben. So verbeugte man sich nicht nur vor dem Herrn des Hauses..

Nicht nur die "neue" Dachdeckung erhielt das Haus dank des Sammelsuriums des Chefs aus alten Bauteilen, die er im Laufe der Jahre anhäufen konnte. Im Prinzip könnte er zu jedem Biberschwanz etwas sagen, wenn es denn nicht mehrere tausend wären und uns die Zeit dafür fehlt. Erst jetzt wird mir deutlich bewusst, wie erfahren dieser Fachpraktiker ist und was diese Erfahrung bedeutet..

finnie - 2. Jul, 11:48
